Unabhängiges Nachschlagewerk über Handarbeit für Einsteiger. Nicht verbunden mit dem früheren Tagebuch unter dieser Domain und dessen Autorin oder Autor; verkauft nichts.

Naturmaterialien

Basteln mit Naturmaterialien

Herbstlaub, Zapfen, trockene Zweige und glatte Kieselsteine gehören zu den am leichtesten verfügbaren Bastelmaterialien. Man muss sie nicht in Geschäften suchen, und schon der Spaziergang, auf dem man sie sammelt, wird Teil der Beschäftigung. Unten steht, was man mit nach Hause nehmen darf und was besser bleibt, wo es ist, wie man die Fundstücke vorbereitet und welche einfachen Dinge daraus selbst kleinen Kindern gelingen.

Die schönste Naturbastelei beginnt mit einem aufmerksamen Spaziergang. Ein Kind, das jedes Blatt für sein Herbarium selbst ausgesucht hat, erinnert sich länger an diesen Nachmittag als an jedes fertige Spielzeug.

— Gedanke der Redaktion

Herkunft der Adresse

Archivadresse · jetzt Infoseite

Früher stand unter dieser Adresse ein Eintrag aus einem fremden persönlichen Tagebuch. Er ist nicht erhalten und hat mit unserem Nachschlagewerk nichts zu tun; wir stellen ihn nicht wieder her.

Jetzt steht hier eine Infoseite über das Basteln mit Naturmaterialien, neu geschrieben für Einsteiger und für die Beschäftigung mit Kindern.

Was man sammeln kann

  • Herabgefallene Blätter in verschiedenen Formen und Farben – sammeln Sie sie vom Boden auf, statt sie von den Zweigen zu reißen.
  • Zapfen, Eicheln, Schalen und Samen, die bereits heruntergefallen sind.
  • Trockene Zweige und Rindenstücke, die auf dem Boden liegen.
  • Glatte Kieselsteine und Sand dort, wo das Sammeln nicht verboten ist.
  • Pflücken Sie keine geschützten oder seltenen Pflanzen und graben Sie keine Blumen aus.
  • Fangen Sie keine Insekten und verwenden Sie sie nicht zum Basteln.
  • In Naturschutzgebieten und anderen geschützten Gebieten sammeln Sie gar nichts.

Trocknen und aufbewahren

Blätter für ein Herbarium legt man zwischen Papierbögen und beschwert sie – ein Stapel dicker Bücher genügt. Nach ein bis zwei Wochen sind sie trocken und flach. Ist das Papier feucht geworden, tauscht man es zwischendurch aus.

Zapfen und Zweige sieht man zuerst durch, schüttelt Schmutz ab und lässt sie an einem trockenen, luftigen Ort trocknen. Die fertigen Materialien bewahrt man am besten in beschrifteten Kartons auf; in geschlossenen Tüten können feuchte Fundstücke schimmeln.

Einfache Bastelideen

  • Ein Herbarium im Album mit Beschriftung: wo und wann jedes Blatt gefunden wurde.
  • Ein Bilderrahmen, beklebt mit kleinen Zapfen, Samen und Rindenstückchen.
  • Ein Mobile aus einem Zweig, an dem Zapfen und trockene Blätter an Fäden hängen.
  • Eine Karte mit einer Collage aus gepressten Blättern.
  • Ein Bild aus Kieselsteinen auf einer Kartonunterlage.

Worauf der Text beruht

  • Anleitungen zum Basteln mit Naturmaterialien für Einsteiger (allgemeine Grundsätze)
  • Gebrauchsanleitungen für Bastelkleber und -werkzeuge (allgemeine Grundsätze)

Garne, Nähgarne, Klebstoffe und Farben verhalten sich je nach Hersteller recht unterschiedlich – maßgeblich sind daher immer das Etikett und die Anleitung des jeweiligen Materials oder Werkzeugs. Das Nachschlagewerk beschreibt allgemeine Handgriffe und ersetzt keinen Kurs bei einer erfahrenen Fachperson.